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Lyrik - Der Eine (06/2004)

In des Lebens trüber Tage,
durch des Einen offner Hand,
vergings im Fluge , wie im Traume,
alles, was uns einst verband.

Mit offnen Augen - unvermutet,
auf des Glückes Spitze stehn,
geschah´s im Anglitz meines Morgens,
von den Lieben übersehen.

Durch des Leibes nackter Fülle,
bis ins Herz, er mich gequällt,
und Stoß um Stoß, er mir genommen,
die Liebe, die mein Herz beseelt.

Auch das Kind in meinem Leibe,
starb  - durch seines Vaters Gier,
und mit des Messers scharfer Klinge,
er wollt, das mein Leben ich verlier.

Tag um Tag, er sich genommen,
als meine Seel´ in Scherben lag,
immer wieder Stumme Schreie,
blutend ich mein Selbst verbarg.

Tier um Tier, er zu mir brachte,
niemand gar das Schlimme sah,
Ungeheuer, Monster, Biester,
machten alles an mir wahr.

In des Stunden schlimmster Zeiten,
mit den Fäusten eingeprägt,
wartend, hoffend und verzweifelnd,
wer sich heut auf´s Bette legt.

Meine Seele ist vergangen,
durch des Einen nackter Tat,
alles er mir hat genommen,
doch nichts, als ich ums Sterben bat.

Sah in des Grauen düstrer Augen,
wollte sterben, für mein Glück,
doch durch des EINEN Willen immer,
kam er jeden Tag zurück.

Bis zu einem jenen Morgen,
als leer, dass Bette neben mir,
konnt ich entfliehen meinem LEBEN,
meiner SEELE und des Einen Gier...

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Alle Texte sind selbst verfasst und urheberrechtlich geschützt. Die Nutzung ist bei Nennung des Autors (meiner Person) und Quellverweis erlaubt.

22.6.13 19:51

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