... und manchmal sind Dinge eben anders ...

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Lyrik - Der Eine (06/2004)

In des Lebens trüber Tage,
durch des Einen offner Hand,
vergings im Fluge , wie im Traume,
alles, was uns einst verband.

Mit offnen Augen - unvermutet,
auf des Glückes Spitze stehn,
geschah´s im Anglitz meines Morgens,
von den Lieben übersehen.

Durch des Leibes nackter Fülle,
bis ins Herz, er mich gequällt,
und Stoß um Stoß, er mir genommen,
die Liebe, die mein Herz beseelt.

Auch das Kind in meinem Leibe,
starb  - durch seines Vaters Gier,
und mit des Messers scharfer Klinge,
er wollt, das mein Leben ich verlier.

Tag um Tag, er sich genommen,
als meine Seel´ in Scherben lag,
immer wieder Stumme Schreie,
blutend ich mein Selbst verbarg.

Tier um Tier, er zu mir brachte,
niemand gar das Schlimme sah,
Ungeheuer, Monster, Biester,
machten alles an mir wahr.

In des Stunden schlimmster Zeiten,
mit den Fäusten eingeprägt,
wartend, hoffend und verzweifelnd,
wer sich heut auf´s Bette legt.

Meine Seele ist vergangen,
durch des Einen nackter Tat,
alles er mir hat genommen,
doch nichts, als ich ums Sterben bat.

Sah in des Grauen düstrer Augen,
wollte sterben, für mein Glück,
doch durch des EINEN Willen immer,
kam er jeden Tag zurück.

Bis zu einem jenen Morgen,
als leer, dass Bette neben mir,
konnt ich entfliehen meinem LEBEN,
meiner SEELE und des Einen Gier...

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Alle Texte sind selbst verfasst und urheberrechtlich geschützt. Die Nutzung ist bei Nennung des Autors (meiner Person) und Quellverweis erlaubt.

22.6.13 19:51, kommentieren

Lyrik - Theater namens Leben (01/2005)

Das Leben an sich ist nicht unbedingt einfach, aber meist auch nicht so schwer, wie man denkt.
Gefühle, gewalltige Emotionen machen es manchmal unerträglich.

Wie in einem Käfig gefangen, zur Schau gestellt, um bewertet zu werden.
Auf Kommando zu lachen oder zu weinen.

Als Marionette des Spielers "Leben", durchleben wir jede Situation.
Freund "Schicksal" schreibt das Drehbuch und Gevatter "Zufall" führt Regie.

Der freie Wille bleibt verschlossen.

Geleitet von vielleicht falschen Gedanken spiele ich mich. Wird der Schluß ein "Happy End" ? Wenn der schwarze, schwere Vorhang fällt, werden wir es wissen.

Müde von Spielen versinke ich in meine Träume, in eine andere ferne Realität. Dort schreibe nur ich das Drehbuch und der graue Schleier der tiefen, schwarzen Leere bleibt im Requisitenraum zurück.

Ich lache, weil ich es will und weine, wenn ich es für nötig halte.

So oft hoffe ich, dass meine Träume wahr werden und ich wieder frei sein kann, um so zu leben, wie ich es will!

Doch wird dies jemals geschehen ?!

Mein Leben dreht sich im Kreis - doch ich versuche ihn zu durchbrechen, bevor er sich endgültigt schließt.

Die helfende Hand habe ich oft weggeschlagen. Nun liege ich fast ganz am Boden und wieder reicht  man mir erneut die Hand. Doch nun traue ich mich, sie zu greifen...

Das Leben hat mich oft bestraft , mich verletzt und es nicht einfach für mich gemacht.  Was mir blieb, war die Welt meiner Träume. Dort war ich sicher, hoffte dort alles zu vergessen.

Doch, anstatt es zu vergessen , verdrängte ich es nur.  Ich wollte die Realität nicht sehen und sie auch niemals für andere preis geben...

Heute, ob ich will oder nicht, kommt alles mal still und leise, mal laut ans Licht.

Noch immer will und kann ich mein Leben nicht akzeptieren und schon gar nicht verstehen. Es tut weh, alles erneut zu erleben, wenn ich in den Spiegel der Wahrheit blicke. Eines Tages werden die schmerzlichen Erinnerungen verblassen...

Heute führt das Theater eine Sondervorstellung auf - wie so oft .

Ich verstehe alles nicht mehr. Je mehr ich liebe - desto mehr werde ich verletzt.
Darf ich nicht lieben ?! Steht es anders im Drehbuch ?! Improvisation ist nicht erlaubt.

Ich fand einst wie Julia ihren Romeo, auch den meinigen. Das Ende blieb, wie es war. Doch nicht er stieß sich den Dolch ins Herz - nein die Klinge steckt in mir und der Saft des Lebens fließt langsam aus mir heraus.

Nun stehe ich oben auf dem Berg, mitten im dritten Akt. Ich blicke gen Himmel, breite die Arme aus und lasse mich fallen - hoffend, die Arme der Zukunft fangen mich sanft auf.

Der Nebel der Ungewißheit schwebt schweigend still und dicht über dem rettenden Ufer. Ich springe nicht zum ersten Mal - aber dennoch voller Zuversicht wie beim ersten Sprung.

Oft, zu oft , bin ich hart auf den Boden der Realität aufgeschlagen, doch den Mut wieder aufzustehen hatte ich immer. Wie viel Kraft habe ich noch ?!

Wie oft kann ich mich noch selbst im Theater namens "LEBEN" spielen, ehe das Engagement verblasst.... ehe der letzte Vorhang fällt ?!

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22.6.13 19:49, kommentieren

Lyrik - Sonnenstrahlen (06/2004)

Sonnenstrahlen
kitzeln meine Haut,
bin erwacht
aus tiefem Traum,
sehe mich selbst,
spüre mich,
doch erkenne ich mich
- kaum.

 

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22.6.13 19:48, kommentieren

Lyric - Sternenhimmel (01/2005)

Es ist nichts wie es ist.

Und nichts wird so sein, wie es sein sollte.

Alles ist anders und doch gleicht jeder Tag dem anderem.


Wenn es Nacht wird, schleicht sie sich fort.

Sie geht hinaus in ihre Welt ... ihre Welt auf der Terasse.

Ganz leise öffnet sie die Tür und versucht Schritt für Schritt sich hinaus zu begeben.

Ja, hinaus in die kühle Abendluft.

Sie friert nicht und doch hat sie eine Jacke über ihrem mageren Körper gezogen.

Er schmiegt sich an sie, wie der Panzer einer Schildkröte.

Noch 2, 3 Schritte ... dann lässt sie sich sanft in den alten Klappstuhl ihrer Oma sinken.

Wieder ist es eine dieser Nächte, an denen sie nicht schlafen kann. Wilde Gedanken kreisen in ihrem Kopf. WARUM... die Frage aller Fragen.

Über Ihr die Sterne .... frei sein... wie ein Vogel davon gleiten, auf Schwingen der Phantasie weiter und weiter empor, bis nur noch NICHTS um sie herum ist.

Frei sein, dort zu sein, wo sie es möchte.

Fliehen können, sehen können - gehen können.

Gehen... mit all Ihrem Sein und nicht nur in Gedanken.

"Das Leben ist wie ein Rosengarten... man muss ihn täglich pflegen...! "

Wie oft hatte sie dies schon gehört.

Ja, ein Rosengarten... doch muß man nicht erst hinein gelangen, wenn man ihm pflegen will.

Wann immer sie hier sitzt und über sich den Sternenhimmel sieht, fragt sie sich, wie das Leben - wie IHR Leben wohl weiter gehen wird.

Wird sie LEBEN oder muss sie sterben...

Wird jemand da sein, der ihr LEBEN schenkt ?!

Geduldig sein - und jeden Tag als Geschenk Gottes sehen...

Ja, das ist einfach gesagt...

Tränen rollen über Ihr Gesicht. Sie will doch nicht sterben - noch nicht... aber wenn es soweit ist, dann ist sie bereit.

Sie wird wie ein Vogel fliegen - höher und immer höher hinaus bis der Morgen erwacht.

Ein Lächeln auf ihrem kleinen Mund... ein Lächeln.
Mehr wert als Gold und Geld...

Dieser Tag und diese Nacht sind wie jeder Tag und jede Nacht in Ihrem Leben...

Sie wird schlafen, essen und warten. Warten auf einen Spender... einen Schenker, der Ihr LEBEN schenkt...

doch sie weiß nicht, dass sie heute zum letzten Mal den Sternenhimmel sah... ihren Himmel, ihr Paradies ...
denn schon morgen wird sie fliegen

                                      - frei sein -

und vielleicht vom Himmel herrab in der Nacht den alten Klappstuhl ihrer Oma anschauen ... Angst hat sie nicht, denn sie ist ja schon  9...

 

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22.6.13 19:47, kommentieren

Lyrik - Verlorenes Herz (08/2004)

In der Stille liegt verborgen,
das, was einst mein Herz erreicht´.
Heute ist, voller tiefer Sorgen,
der, der niemals von mir weicht.

In der Mitte auserkoren,
flüsternd, hast mich ja so gern,
welch lieblich Herz ich hab verloren,
wandelt gar der Seele fern.

In großen Lettern steht geschrieben -
Herz verloren, heute Nacht -
Nichts ist wirklch hier geblieben-
von den Träumen, die Du mir gebracht.

Wer mein Herze heute findet,
dem schenk ich all´mein Hab und Gut,
das nichts bleibt, was mich verbindet,
nur die Liebe, Kraft und Mut...

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22.6.13 19:45, kommentieren

Lyrik - Auf rosa Wolken (10/2012)

Ich wollte einst, auf rosa Wolken gehen,
gedankenlos mich still im Kreise drehen.

Meinen hüllenlosen Körper schweben lassen,
beginnen, mich nicht mehr selbst zu hassen.

Ich wollte einst, auf rosa Wolken liegen,
mich selbst ruhig sanft im Winde wiegen.

Meine Armen waren doch zum Flug bereit,
war müde, kraftlos, mein Leben leid.

Ich wollte einst, auf rosa Wolken sterben,
vom Schmerz trunkend meinen Geist verderben.

Lies mich fallen - wie ein Blatt im Wind,
wollt schweben, dorthin wo meine Liebsten sind.

Sie gingen ungetrübt von mir fort - bin gestorben an jenem Tag und sterbe jeden Tag erneut - ohne ein letztes Wort.

Auf rosa Wolken wollt ich einst leben - und irgendwann mir selbst vergeben...

 

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22.6.13 19:43, kommentieren

Tag 2 - Kreislaufwetter

Gut, ich will jetzt nicht meinen zweiten Eintrag damit beginnen, mich über das Wetter zu ereifern, aber letztlich doch... immerhin frag ich mich, was mit dem guten alten Sommer passiert ist. Pünktlich wie die Deutsche Bahn ankommen, einsteigen, mitfahren und im Herbst wieder aussteigen. Aber nein - statt dessen haben wir Kälteperioden, die uns bis in den Mai verfolgen, im Juni kommen Herbststürme auf und zwischendurch fühlt man sich wie in einer finnischen Sauna. Ok - für Otto Normalverbraucher und Lukas Lebemann von Welt wahrscheinlich alles kein Thema und gar kein Problem, aber stop... nicht mit mir!

Ich gehöre einer kleinen, bescheidenen Minderheit an, die sich mit diesem Hin und Her so überhaupt nicht anfreunden kann. Ich mag dieses komische Wetter nicht... mir reichen 24 Grad, Sonne und ein wenig Wind. Ich muss nicht bei 32 Grad im Schatten Würstchen, in viel zu knappen Shorts, grillen und nach der 4. Flasche "es gibt kein Bier auf Hawaii" trällern. Und während die Welt ihre ach so vermeintlich makellosen Körper in der Sonne nach und nach gut durch braten - an dieser Stelle sind bildliche Vorstellungen und Ähnlichkeiten mit knusprigen, halben Hähnchen durchaus zufällig - lege ich meinen geschmeidigen Körper lieber ins Bett und hoffe, dass die nächste Fahrt im gratis Karussell nicht wieder rückwärts läuft.

Gut, man könnte jetzt sagen, niemand hat gewollt, dass Du unterm Dach wohnst... oder dass 34 Grad Raumtemperatur doch ganz kuschelig sind... aber hallo - nein - ich will das nicht!

Aktuell, nach meiner 6. Tasse Kaffee und aufkommendem Wind - welch herrliches Gefühl von Lebendigkeit mit urplötzlich durchströmt - scheint sich auch mein Kreislauf dazu entschlossen zu haben, aus dem Karussell auszusteigen. Aber wie der Name schon sagt - es läuft ja im Kreis.. und wenn nicht, ja, was ist dann... ich glaube, dann herrschen entweder anständige Wetterverhältnisse, oder es juckt mich nicht mehr, da ich gemütlich in 1.80 Tiefe verweile.. in diesem Sinne hoffen wir mal auf besseres Wetter...

Das wars dann erstmal für heute... ich fahr dann nochmal ne Runde... aber bitte nicht rückwärts... oder?!

22.6.13 19:39, kommentieren

Tag 1 - oder wie beginnt man einen Blog

Hallo Gemeinde,

oder besser, hallo Freunde? Hallo Besucher? Lieber Leser...

Ach, ich weiß nicht, wie man so einen Blog beginnt - oder hab ich jetzt schon begonnen... ne, dann nochmal auf Anfang...

Hallo und Herzlich Willkommen in meinem Blog,

 heute ist Tag 1 - der Starttag von meinem "Online-Tagebuch". Wir schreiben Juni 2013 und nach reiflicher Überlegung, bin ich zu dem Entschluss gekommen, ich könnte auch mal so einen Blog verfassen. Keine Ahnung, ob es überhaupt jemanden interessiert, was ich aus meinem Leben zu berichten habe - aber vielleicht mache ich es einfach so, wie ich es mir von vorn herein gedacht habe - ich schreib das hier mal für mich.

Ich frage mich, warum ich gerade unweigerlich an Carey aus Sex and the City denken muss.. vielleicht liegt es daran, weil ich mir ein wenig so vorkomme. In meinem Köpfchen hab ich schon die nächsten Sätze vorformuliert und denke ganz besonders angestrengt darüber nach, ob das noch normal ist.

Naja, was ist schon normal auf der Welt... im Grund doch nicht mehr viel. Oh - jetzt wirds gleich politisch.. das muss ja nun auch nicht sein. Das heben wir uns mal schön für einen anderen Tag auf - vielleicht Tag 142 oder so.

Puh - bis hier hin hast Du also schon gelesen und Dich hat die Lust noch nicht verlassen - ich würde sagen, 1:0 für mich. Apropo - da sind wir doch gleich beim nächsten Thema. Fußball. Ich liebe Fußball. Den Verein nenn ich mal noch nicht, wer weiß, wieviele Besucher ich sonst direkt wieder "los" bin..

Aber kommen wir mal zurück zu meiner Eingangsfrage - wie beginnt man nun so einen Blog und was schreibt man. Ich hab bei Wikipedia gelesen, dass es ja zig verschiedene Gründe für so eine Blog gibt - ich selbst würde es jetzt mal als Seelenstriptease bezeichnen.. anonym versteht sich.

Nun, wer weiß welche Themen mir im Laufe der Zeit so einfallen - aber eins kann ich versprechen, mein Leben ist gewiss nicht langweilig. Es wird eine Menge zu berichten geben.

Für heute höre ich aber erstmal auf - zum einen, weil das Wetter mir heute nicht so gewogen war (blöde Kreislaufgeschichten immer wieder) und zum anderen, da ich ja noch etwas "rumstellen" und ausfüllen muss für den Blog... Danke, dass Du hier warst und meinen ersten Eintrag gelesen hast...

Ich sach ma - gute Nacht und immer schön die Hände über der Bettdecke halten

Lieben Gruß

Ich

P.S. - bedeutet übrigens post scriptum - oder soviel wie - was ich noch vergessen hab - der/die/das Blog (sollte ja "gender"-gerecht sein - sonst hab ich direkt die ersten bösen Kommentare an der Backe) heißt übrigens Lila Wolken, da alle guten Namen schon weg waren... *g* und irgendwie muss das Kind ja einen Namen haben... wobei - lila Wolken auch der Titel eines lyrischen Textes ist.. dazu aber später vielleicht mal mehr...

22.6.13 02:28, kommentieren