... und manchmal sind Dinge eben anders ...

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Der Tag danach

 

Der Tag danach!


Und es ist wieder passiert.


Was soll ich sagen – wo soll ich anfangen. Ich bin immer noch sehr durcheinander in meinem Kopf. Ich wollte nicht, dass es passiert – ich wollte nie, dass es jemand sieht und jetzt scheint es so, als sei es so gewesen.

Es passierte gestern. Einfach so. Ohne Ankündigung, wie sonst eigentlich. In mir ist ein Gefühl von Leere. Einsamkeit. Hilflosigkeit. Scham.

Wie soll ich jemandem erklären, was in mir vorgeht, wie ich mich fühle, wenn ich es mir doch selbst nicht erklären kann. Ich möchte nicht, dass andere sich deswegen Sorgen machen. Ich will nicht, dass man deswegen Mitleid mit mir hat. Ich will das alles nicht. Und ich will diese blöde Krankheit nicht haben.


Gestern war anders. Aber ich möchte nicht, dass das jemand weiß. Es war alles so fern und doch so nah. Geräusche, Lichter, Bilder, Gefühle. Wenn ich heute an gestern denke, kommt mir das alles so irreal vor. Es bleibt die Erinnerung an das Nicht-Erinnern. Die Erinnerung an einzelne Geräusche – einzelne Bilder. Alles verschwommen – unwirklich – so, als ob ich nur daneben gestanden hätte und beobachten konnte.


Was ist mit mir passiert?


Eigentlich kenne ich es ja. Erst dieser Moment, wenn alles dumpf und so weit weg erscheint. Bilder beginnen sich vor meinem Auge zu verlangsamen, ich das Gefühl habe, alles wird schwer und mich nicht halten kann. In meinem Kopf beginnt sich ein Karussell zu drehen und es wird schneller und schneller. Dann geht das Licht aus.


So ist es eigentlich. Was war gestern? Wo war mein Zeichen, dass ich mich hinlegen muss. Wo war der Moment, der mich wissen lässt, dass etwas nicht stimmt. Wo...


Gestern war einfach anders und heute auch. Es ist wieder dieses unerträgliche Gefühl in mir nicht zu wissen, was passiert ist. Nicht ich selbst gewesen zu sein. Ich hab Angst! Unendliche Angst! Ich will nicht sterben... ich will das alles nicht. Das Licht ging einfach aus. Ja, manchmal falle ich eben um – mein Satz.. ich weiß. Aber doch nicht so. Nicht einfach so. Ich will das nicht. Ich will nicht gesehen werden. Will nicht da liegen und nicht wissen, was geschieht. Ich hab so Angst... und kann nicht erklären, wovor. Es ist alles so irreal. Bin das ich? Ist das alles, was von mir übrig ist?


Jeden Tag werde ich wach und bin froh, wenn alles gut ist. Jeden Tag lebe ich und weiß doch, dass dieser Schatten immer dabei ist. Immer hinter mir. Immer neben mir. Manchmal auch wie eine Wand vor mir. Er umgibt mich und lässt mich nicht los. Ich spüre ihn. Er kriecht in mir hoch. Immer und immer wieder. Geh doch weg. Lass mich in Ruhe. All das möchte ich aus mir heraus schreien und doch ändert es nichts. Ja, ich hab diese Krankheit und muss damit leben. Es fällt mir unheimlich schwer das zu akzeptieren. Ich schäme mich dafür. Und dann kommt immer wieder dieser Moment, wo alles in Frage gestellt wird. Warum muss ich mich dafür rechtfertigen? Warum? Hab ich mir das ausgesucht? Hab ich gesagt, komm und nimm mich in Deine kalten Hände, lass mich fallen, wenn es Dir beliebt? Nein! Alles was ich tat, war mit Rad zu fahren. Ein Unfall – eine OP – ein Leben versaut. Mein Leben.


Ja, ich gebe mir die Schuld dafür und doch weiß ich, dass ich nichts dafür kann.

Ja, ich will diese Medikamente nicht nehmen – sie verändern mich – und doch weiß ich, dass es ohne sie nicht geht.

Ja, ich lebe jeden Moment in der Angst, es könnte wieder passieren. Zuschnappen. Mich mitreißen, ohne dass ich es will.


Wie soll ich also jemandem erklären, was da passiert, wenn ich es mir selbst nicht erklären kann.


Es tut mir leid! Ich habe es nicht gewollt!


Heute ist der Tag danach. Alles schmerzt. Mein Kopf platzt. Doch auch wenn mich das schreiben gerade sehr anstrengt, muss ich es tun. Ich muss schreiben, was mir weh tut – was mich verletzt – was in mir vor geht.


Es ist der Tag danach und alles was zurück bleibt sind Narben auf meiner Seele , Wunden auf der Haut und die Angst, dass man mich nun anders sieht. Angst davor, anders zu sein. Angst davor, nicht ich zu sein. Angst davor, noch mehr zu verlieren... als mich selbst....


Es tut mir leid! Ich schäme mich dafür, dass ich so bin, wie ich bin.


Epilepsie bedeutet nicht, dass man einfach mal umfällt und danach ist alles wieder gut. Epilepsie bedeutet für mich, Angst zu haben! Jeden Tag! Epilepsie bedeutet, anders zu sein. Sich anders zu verhalten. Epilepsie bedeutet, sich mehr Gedanken um andere zu machen – sich zu sorgen, weil sie sich sorgen könnten. Und Epilepsie bedeutet niemals allein zu sein – denn dieser Schatten ist immer hinter mir – neben mir – und manchmal bring er mich zu Fall.


Und morgen ist ein neuer Tag...

13.7.13 14:15, kommentieren

Sonntag

So ein Sonntag ist doch schön. Man wacht morgens mit dem Gefühl auf, noch liegen bleiben zu können... Langsam öffnet man die Augen, greift neben sich ins Kissen und stellt fest, dass man allein im Bett liegt. Tja! Und es schließt sich direkt das nächste Gefühl an, was einem klar macht, dass es überhaupt keinen Sinn hat, den Sonntag im Bett zu verbringen. Leider!

 Nun, ich nutze Sonntage oft zum aufräumen, zum rumstöbern in alten Dingen, zum lesen und zum reflektieren. Es ist schön, in Erinnerungen zu schwelgen und seine Gedanken einfach frei fließen zu lassen. Ja wenn da nicht immer wieder diese Gedanken an den Morgen, ans aufwachen in einem hoch kommen würden.

Es gab mal eine Zeit, da bin ich gern sonntags etwas länger im Bett geblieben. Eine Zeit, in der ich nicht allein aufgewacht bin. Das hatte was - auch wenn es rückblickend der "falsche" Mann war. Nun, Selbstreflektion bringt halt Erkenntnisse mit sich. Ich reflektiere gern. Ein Freund von mir sagt immer, ich solle nicht so viel nachdenken, nicht so viel an Erinnerungen festhalten, da sie oftmals meine Stimmung beeinflussen, mich traurig, wehmütig, schwermütig machen. Aber ist es nicht auch ein Teil von mir selbst? Ein Teil meines Lebens?

Wer sagt denn, dass man an einem Sonntag nicht nachdenken darf. Sonntag - um sich besonnen auf die neue Woche zu freuen?!

Also wie gesagt, ich mag es Sonntag mit dem Gefühl aufzuwachen, noch liegen bleiben zu können... und wer weiß, vielleicht wird aus dem Gefühl eines Tages reflektierend Realität...

In diesem Sinne - einen schönen Sonntag ... wo immer Du bist...

30.6.13 14:44, kommentieren

Graue Wolken

Es gibt so Tage im Leben, die sind einfach grau. Heute ist so ein Tag. Der Regen rinnt gerade mein Fenster hinab und ich versuche das Wetter zu ignorieren, obwohl es genau beschreibt, was ich derzeit fühle... Wie Regen rinnen Tränen aus meinen Augen...

 Zwei Jahre ist es heute her, dass einer der liebsten Menschen mein Leben verlassen hat. Heute, zeitlich genau, vor zwei Jahren, kam der Anruf, der die Gewissheit brachte, dass Deine letzten Worte wirklich für immer die letzten sein würden, die ich hörte.

Du fehlst!

Ich war an Deinem Grab und habe mit Dir gesprochen - so wie immer. Ja, es stimmt, ich habe gehofft eine Antwort zu bekommen, noch einmal Deine Stimme zu hören... ich schloss meine Augen, um die Deinen zu sehen.

Heute ist ein trauriger Tag. Ein Regentag.

Ich weiß, dass ich eigentlich nach dem Motto lebe " Warum Trübsal blasen, wenn man im Regen tanzen kann" - doch heute ist mir nicht nach tanzen. Heute schaue ich in den Himmel, sehe die grauen Wolken, die sich im Wind bewegen, ihre Form wandeln, sich fortbewegen und mich hoffen lassen, dass Du irgendwo dahinter auf mich wartest.

In Gedanken sehe ich Dich, höre ich Dich, spüre, wie ich beim letzten Mal Deine Hand halten konnte. Ich wusste damals, dass es das letzte Mal sein würde. Ich hielt Deine Hand in meiner und wollte Dich nicht gehen lassen, auch wenn ich es mir für Dich gewünscht habe. Es tat so weh, Dich leiden zu sehen...

Regenwetter in meinem Herzen. Regenwetter in meiner Seele.

Du fehlst mir!

Es kommt mir so vor, als wärst Du eben noch hier gewesen - als wärst Du noch da. Du bist täglich präsent in meinem Leben und sollst es immer sein.

Papa - ich hab Dich unendlich lieb. Du fehlst mir - nicht nur bei Regenwetter...

 

 

27.6.13 17:37, kommentieren

Lyric-Elfchen Würfelspiel (01/2005)



Heute

Einsatz gesetzt

Die Würfel gefallen

Im Spiel des Lebens

- Eins -

 

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Alle Texte sind selbst verfasst und urheberrechtlich geschützt. Die Nutzung ist bei Nennung des Autors (meiner Person) und Quellverweis erlaubt.

26.6.13 14:46, kommentieren

Du

In der Stille unerwartet,

als der Tag mit Dunkelheit durchtränkt,

die Seele schwer im trüben Nebel,

das Schicksal Dich zu mir gelenkt.

 

Als Worte sich in der Stille trafen,

mein Herz durch Dich so tief berührt,

die Seele ihre Flügel spannte,

hab ich Dich ganz nah gespürt.

 

In der Dunkelheit des Tages,

der Anfang Ende doch so nah,

Winterkälte fortgetrieben,

von Dir - denn Du warst plötzlich da.

 

Worte unbeschrieben ungesprochen,

in Gedanken nah bei Dir,

wird ohne es ahnen,

aus mir und Dir ein Wir.

 

Im Moment der Stille,

unbemerkt, ganz sukzessiv,

vertrieb die Sonne ganz den Nebel,

Wärme bleibt - spürbar, deutlich, intensiv.

 

Den Weg beschritten, noch am Anfang,

die Sonne gerade erst erwacht,

leis beginnt ein neuer Morgen,

glücklich, als ich an Dich gedacht.

 

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Die ersten Gedanken am Morgen sind doch die ehrlichsten.

Es ist schön, jemanden zu kennen, der mich meine Worte wiederfinden lässt. Es ist schön, jemanden spüren zu können, auch wenn er weit entfernt von einem ist... und es ist schön, einfach schön, dass es Dich gibt. Danke, für diesen Moment!

06/2012

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Meine Texte sind urheberrechtlich geschützt. Nutzung nur nach vorheriger Erlaubnis.

 

26.6.13 05:19, kommentieren

Morgens um 04:45 Uhr

Und wieder beginnt ein neuer Tag. Der Himmel lässt die Sonne bereits erahnen und vor mir steht die erste Tasse Kaffee des Tages. Warum ich gerade jetzt, halb verschlafen und mit noch leicht zugekniffene Augen schreiben muss, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Vielleicht, weil man um 04:45 Uhr trotz andauerndem Schlafmangel. Streß und Ärger im Leben, glücklich sein kann.

Glück bedeutet für viele Menschen eine Fülle an materiellen Dingen, ein finanziell sorgenfreies Leben - kurzum all das, was in meiner Welt vieles, aber nicht Glück bedeutet. Glück ist in meinen Augen innerste Zufriedenheit. Ein Gefühl von Wärme, dass den ganzen Körper durchströmt, ein Lächeln wenn man erwacht und mit sich und der Welt im Reinen ist. Ja, ich bin glücklich morgens, um mitlerweile 04:50 Uhr.

Es ist einfach schön! Schön - ein Wort dessen Bedeutung ich lange nicht viel beigemessen habe. Schön - ich liebe dieses Wort. Denn es ist wirklich schön, glücklich sein zu können, ja es sein zu dürfen.

Wer weiß, wie lange dieses innere Gefühl anhält - vielleicht holt mich irgendwann ein anderes Gefühl ein und nimmt sich seinen Platz - aber die Tatsache, dass ich jetzt - im hier und jetzt -glücklich sein kann, wird mir niemals jemand nehmen können.

Ich danke DIR dafür und halte den Moment fest!

Die Welt ist schön; schön mit Dir; schön dank Dir - morgens um 04:55 Uhr!

 

 

26.6.13 04:55, kommentieren

Songtext - Have you ever (06/2004)

HAVE YOU EVER …

Have you ever loved somebody sometimes ?
Can you see the love grow in my eyes ?
Have you ever loved somebody sometimes, or all the time ?
Have you ever loved somebody sometimes ?
Can you feel the pain deep in my heart ?
Have you ever loved somebody sometimes, or all the time ?

1. There was night and there was day
and I’m so far away, while tears are rolling over me.
There was night and there was day,
since you were gone away, I hope not for eternity.

Have you ever…

2. There was day and there was night,
I hope you hold me tight, but nothing stands forever more.
The was day and there was night,
I know I have to fight, but now I’m swimming for the shore.

Have you ever…

So while the thunder calls my name, I hope you feel the same
and one day, you’ll coming back to me…
And when the rain falls from the sky, I pray to heaven, asking why..
maybe one day you´ll see, I love you … for ETERNITY..

Have you ever …

Have you ever loved somebody sometime, or all the time…
It’s  all right.

 

©2004 Urheberrechtlich geschützt. Nutzung nur nach vorheriger Zustimmung.

22.6.13 20:01, kommentieren

Songtext - Wenn Engel fliegen (06/2004)

WENN ENGEL FLIEGEN..


Wenn Engel fliegen,
hält nichts und niemand sie auf,
wenn Engel fliegen,
schweben sie zum Himmel hinauf.
Nur die Liebe kann sie halten und der Glaube an das Glück,
doch, ...wenn Engel fliegen, kommen sie niemals zurück...

1.  Ich sah in Deine Augen, ich sah in Dein Gesicht,
sah den Spiegel Deiner Seele, doch die Wahrheit sah ich nicht.
Die Liebe, die ich spüre, ist unbeschreiblich schön,
Du sagtest ich muß nur glauben, doch ich wollt es auch verstehen.
Ich hab niemals an Engel geglaubt, nie gedacht dass es sie gibt,
und so viel zu spät erkannt, dass mich einer von ihnen liebt.

REF...

2.Viel zu oft, hab ich gefragt, sag mir, liebst DU mich, aus Angst, Du könntest nicht verstehen, wenn ich sag, ich liebe Dich.
Schwere Zeiten durchgemacht, Du warst immer für mich da,
warum hab ich erst so spät gemerkt, alles was Du sagtest, war doch wahr.
Hatten wir nicht schöne Stunden, hab ich Dich zu sehr geliebt,
hey, auch Zweifel können schwinden, denn jetzt weiß ich das es Engel gibt.

REF....

3. Du gabst mir öfter zu verstehen, was hätte wichtig sein für mich,
doch ich ignorierte Deine Sorgen, am Ende da, verlor´ ich Dich.
Durch Zweifel in meinem Herzen, hatte ich Angst und sprach kein Wort,
und als Du fliegen lerntest, war es zu spät und Du gingst fort.
Warum müssen Engel fliegen, warum bleiben sie nicht hier...
Warum hast Du mich verlassen, Baby, warum bist Du nicht mehr bei mir...

REF...

Bridge:  Jeden Tag denk ich an Dich, wenn ich zu den Sternen schau,
Hoffnung bleibt mir und die Liebe, auf die ich meine Träume bau.
Wenn ich heute Sterne sehe, denk ich an Dich und das helle Licht,
wie sehr wir uns damals liebten, hey, das vergess´ ich nicht...
Heute glaub ich und versteh ich, heute weiß ich wer du bist - schaue traurig zu den Sterne  und frage mich..... WAS IST.....

Wenn Engel LIEBEN, hält dann irgendjemand sie auf,
wenn Engel LIEBEN, schweben sie allein zum Himmel hinauf,
Ist die Liebe stark genug und der Glaube an das Glück,
sag mir, wenn Engel LIEBEN,
kommen sie dann jemals zurück...

©2004 Urheberrechtlich geschützt. Nutzung nur nach vorheriger Zustimmung.

 

 

22.6.13 19:56, kommentieren

Songtext - Another time (06/2004)


Another Time...

Another time, another day goes by,
another dream of hope must die.
I have to say, don’t lease me this way,
and let my heart survive.
Another time, another lonely night
another chance for me to fight,
Now you’re gone and  I have to be strong,
but I keep our love alive… please survive…

1. There was a time, when you were mine,
and I felt like flying.
This feeling inside,
I knew it was right,
but now I’m crying..

Another time….

2. There was a time,
when we’ve walked the same line,
and our hearts were beating together,
You’re for me, and maybe you’ll see,
I love you always and forever…

Another time….

3. There was a time,
when I felt so fine
and I knew you’re heaven sent.
But much to soon, you flew back to the moon,
´cos every dream has an end…

Another time…

Bridge:
It´s not the right time, not the right space,
but maybe I´ll get a second chance,
and as long as I feel love in my heart…
it´s only the time. who takes us apart….

Another time…

Maybe, just another time…

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Alle Texte sind selbst verfasst und urheberrechtlich geschützt. Die Nutzung meiner Songtexte ist nicht gestattet!

22.6.13 19:55, kommentieren

Lyrik - Fremde Wesen (06/2004)

Fremde Wesen, kreisen.
Immer wieder, auf und ab.
In mir, um mich herum.
Sie lachen, flüstern, horchen.
Immer wieder, hin und her.

Fremde Wesen, fliegen.
Hinter mir, über mir.
Lachen mich an, lachen mich aus.
Sehe Ihre Gesichter, ohne Augen.
Fühle Ihre Kälte, ohne Blut.

Fremde Wesen, weilen.
Bleiben stehen, sehen mich an.
Tuscheln, fragen, reden.
Höre sie, doch höre kein Wort.
Stummer Schrei, kaltes Herz.

Fremde Wesen, fliehen.
Schnelle, schneller als das Licht.
Hinfort, zu den alten Tagen.
Fliehen aus dem Jetzt, davon.
Schweig Still mein Herz und lausche...

Hörst Du den Klang Fremder Wesen ?
Höher und höher, weiter hinaus,
treiben sie, nehmen Teile von mir mit.
Die Tage von gestern, verfliegen,
und Fremde Wesen werden Freunde... In der Not.

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Alle Texte sind selbst verfasst und urheberrechtlich geschützt. Die Nutzung ist bei Nennung des Autors (meiner Person) und Quellverweis erlaubt.

22.6.13 19:52, kommentieren